Förderschwerpunkte
Die Stiftung hat seit ihrer Gründung Projekte mit insgesamt 477.000 € gefördert. Die Mittel wurden auf vier Förderschwerpunkte verteilt: 1. Gedenkstättenpädagogik und Jugendarbeit, 2. Historisch-wissenschaftliche Arbeitsfelder, 3. Kulturelle Projekte und Veranstaltungen, 4. Bürgerschaftliches Engagement.
Gedenkstättenpädagogik und Jugendarbeit
- Bildungsprojekte
- Sprachprojekt „Language matters“ seit 2020
- Bibliothekspädagogisches Projekt „Man wird ja wohl noch sagen dürfen!“ (2017-2019)
- Interkulturelles Projekt: „Was geht mich eure Geschichte an?“
- Erstellung didaktischer Materialien
- Implementierung Virtuelle Lagerdarstellung und Medienguide
- Bildungsprojekt „Apping history. Ulm und der Nationalsozialismus“ (ab 2024)
Historisch-wissenschaftliche Arbeitsfelder
- Regionalhistorische Forschungsprojekte und Publikationen
- Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen in der Gedenkstätte
- Erinnerungszeichen und Gedenkbuch für die Ulmer Opfer von NS-Zwangssterilisation und „Euthanasie-Morde“ (2019-2020)
- Rechercheprojekt „Frühe politische Verfolgung“ (2021-2022)
- Datenbankprojekt für eine interne Datenbank zur Verfolgung von Ulmer Jüd*innen
- Finanzierung einer Volontariatsstelle am DZOK
Kulturelle Projekte und Veranstaltungen
- Ausstellungen, z. B. die Onlineausstellung „Nebenan. Die Nachbarschaften der Lager Auschwitz I-III“ (2020) und die Sonderausstellung zum Jüdischen Zwangsaltenheim Dellmensingen
- Sonderausstellung und Begleitprogramm „Auftakt des Terrors – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ (2023-2024)
- Erinnerungsprojekt „Candelabro“ (2023)
- Konzerte und Musikalische Lesungen, z.B. zur Weißen Rose (2021)
Bürgerschaftliches Engagement
- Die Ulmer Stolpersteininitiative
- Bündnis „Ulm gegen Rechts“
- Erinnerungsprojekt „Zug der Erinnerung“
- Proteste gegen die NSU-Morde
- Gedenken an die Opfer der NS-Militärjustiz in Ulm




